© Fotos: Weimer GmbH

Abbruchmaßnahme im Rahmen einer Infrastrukturmaßnahme des Campus Lahnberge.
Der Anbau hat ca. 15.000 m³ umbauten Raum und ist durch eine Verbindungsbrücke mit dem Gebäude der ehem. Chemie verbunden.
Das Gebäude der ehem. Chemie steht unter Deckmalschutz, weshalb für das Verschließen der Fassade besondere Auflagen bestanden.

Im Bereich der Verbindungsbrücke verläuft ein unterirdischer Medienkanal, welcher mit einer Maximallast von 16 Tonnen befahren werden kann, wodurch ein maschineller Abbruch nicht in Frage kam
Die umliegenden neuen Forschungsgebäude sind sehr erschütterungsempfindlich.
Aufgrund der großen Mengen an verbauten asbesthaltigen Produkten war eine umfangreiche Schadstoffsanierung von Nöten. 

Festgebundene, schwachgebundene Asbestbauteile, Brandschutzklappen und Brandschutztüren.
Für die Sanierung der innenliegenden asbesthaltigen Bauteile wurde das gesamte Gebäude als kontaminierter Bereich definiert und unter Unterdruck gesetzt.

Die verbauten Stahlbetonbauteile der Verbindungsbrücke wurden mit einem Hubgerät händisch zurückgebaut. Durch den händischen Rückbau der Verbindungsbrücke konnten Schäden am unterirdisch verlaufenden Medienkanal vermieden werden.

Der Hauptabbruch konnte maschinell im Pulverisierverfahren durchgeführt werden und somit erschütterungsintensive Arbeiten minimiert werden.

Januar 2020 - August 2020